Grueltaten der aufruhrer im Unabhängigen Staate Kroatien(3/5)

Den Männern wurden die Köpfe abgeschlagen oder zerschmettert, die Kehlen heraus­geschnitten, die Augen ausgestochen, Ohren, Nasen, Hände und Füsse abgeschnitten, die Haut vom Kopfe und vom Körper abgezogen, die Geschlechtsteile abgeschnitten,.....

 

DIE BESTIALITÄTEN DER KOMMUNISTISCHEN TSCHETNIK-BANDEN

 Die Führung der Aufrührer setzte sich aus Tschetnik-Führern, aktiven serbischen Offi­zieren, Juden und bekannten Kommunisten zusammen. Ihre Angriffe auf kroatische Dörfer und Handelsplätze, auf militärische und Ustaschen-Patrouillen, auf ruhige Strassenpassanten, auf Eisenbahnen und andere Verkehrsmittel sowie auf Brücken führten sie hauptsächlich nachts, überraschend und aus dem Hinterhalt aus.

Verbrecherische Überfälle der Tschetnitzi und Kommunisten waren im Unab­hängigen Staat Kroatien überaus zahlreich. Das südöstliche Kroatien durchlebte infolge dieser Angriffe im ersten Jahr seines freien staatlichen Lebens Tage schwerster Prüfungen und Leiden, eine Zeit, in der sich die barbarischen Triebe der Aufrührer in vielen klei­neren und grösseren Orten grauenvoll austobten. Ungezählte kroatische Familien wurden durch die verbiecherische Hand der Aufrührer schmerzlichst getroffen. Es schien, als ob auf diesem Gebiete die dunkelsten Zeiten aus der Vergangenheit des Balkans wieder­kehren würden . . . !

Das, was wir über diese schweren Zeiten jetzt veröffentlichen, was unser kroatisches Volk durchleben musste, erschüttert zu tiefst die Seele jedes kultivierten Menschen.

Katholische und muselmanische Kroaten wurden auf grausame Weise gequält und getötet. Auch in der Verbrennung ihrer Häuser und der Zerstörung ihres Eigentums kamen alle verbrecherischen Eigenschaften der Aufrührer zum vollen Ausdruck. Oft wurde alles, was unter den Zugriff des Messers oder des Gewehres kam, von den Tschetnitzi und Kommunisten der Reihe nach niedergemacht.

Den Männern wurden die Köpfe abgeschlagen oder zerschmettert, die Kehlen heraus­geschnitten, die Augen ausgestochen, Ohren, Nasen, Hände und Füsse abgeschnitten, die Haut vom Kopfe und vom Körper abgezogen, die Geschlechtsteile abgeschnitten, den Mädchen und Müttern schnitt man die Brüste ab und stellte in unfassbarem Sadismus kleine Kinder auf die abgeschnittenen Brüste, die Leute wurden an Pfähle geschlagen, im Feuer gebraten, man zog ihnen die Nägel von Händen und Füssen ab, stach mit Messern unter die Nägel, schnitt lebendes Fleisch von den Händen, schlug Nägel in die Fussohlen, schnitt das Herz mit dem Messer heraus, prügelte sie bis zur Bewusstlosigkeit usw. Von dem tierischen Wüten der Aufrührer wurden nicht einmal Kinder verschont. Sie töteten sie auch in den Armen der Mütter. Frauen und Kinder wurden geschlachtet. Die schreckli­chen Ereignisse in den Dörfern Pločnik und Koritnik, deren Schilderung wir in unserem Beweismaterial bringen, sind nur ein Ausschnitt aus jener langen Reihe des beispiellosen Blutvergiessens, welches durch eine unglückliche Fügung das kroatische Volk über sich ergehen lassen musste!

Die Tschetnitzi-Kommunisten töteten die Kroaten auch gruppenweise. Die Opfer wurden gewöhnlich gebunden, zu einer Grube gebracht, mit Messern oder Gewehren erschlagen und in die Tiefe geworfen. Lebende Menschen wurden in brennende Häuser geworfen, und es kam auch vor, dass Halblebendige begraben wurden. Es gab einige Beispiele, wo sie, um ihren Hass gegen Deutschland, Italien und Kroatien auf drastische Weise zum Ausdruck zu bringen, den gequälten und erschöpften Kroaten, solange sie noch am Leben waren, in den Körper den Buchstaben »U«, das symbolische Zeichen der Usta-schen-Bewegung, oder den Buchstaben »V« (Victoria) einschnitten.

Tausende von Kroaten traf auf die erwähnten verschiedenen Arten ein schreckliches Schicksal!

Sie schonten weder katholische noch muselmanische Priester. Unter den Opfern der Tschetnitzi und Kommunisten befinden sich, soweit bis jetzt bekannt ist, folgende katholische Priester: Krešimir Barišić, Pfarrer in Krnjeuša, Bezirk Bos. Petrovac, Juraj Gospodnetić, Pfarrer in Bos. Grahovo, dessen Mutter auch getötet wurde; Maks Nestor, Pfarrer in Drvar: Ilija Tomas, Pfarrer in Klepac. Bezirk Stolac, (ihn quälten sie schrecklich); Anto Bakula, Pfarrer in Gornji Hrasan, Bezirk Stolac, (ihm hat eine Kommunistin, bevor er ermordet wurde, die Zunge unter folgenden Begleitworten abgeschnitten: »Ich werde Dich jetzt mit den Heiligen Sakramenten versehen«): Jakov Barišić, Pfarrer in Gradac, und Jozo Kaurinović, Pfarrer in Priedor.

Die betroffene kroatische Bevölkerung hat durch ihre Haltung keinerlei Anlass zu derartigen Verbrechen gegeben. Allerdings hat das verzweifelte und bis zum Äussersten erregte kroatische Element hier und da, in den Orten, wo die Aufrüher wirksame Hilfe hatten, zu Repressalien gegriffen, aber gerade diese vereinzelten Antworten des schreck­lich erbitterten kroatischen Volkes auf die unbeschreiblichen Verbrechen der Tschetnitzi-Kommunisten beweisen, dass das kroatische Volk seine Geistesgegenwart und sein Gleich­gewicht behielt, obwohl es sich um solche Verbrechen handelte, die den Geist auch des edelsten Menschen trüben können.

Die Zahl der Opfer des Wütens der Tschetnitzi und Kommunisten während der erwähnten Zeit kann derzeit auch nicht annähernd festgestellt werden. Bis heute ist es unmöglich, das Schicksal zahlreicher muselmanischer und katholischer Kroaten zu festzu­stellen, die gelegentlich der Überfälle aus ihren Wohnorten verschwunden sind. Nicht einmal ein annähernd genaues Verzeichnis der Opfer ist möglich, denn über viele Ver­wundete, die sich in verschiedenen abgeschiedenen Orten verbargen und ihren Wunden erlagen, bestehen keine Angaben. Auch die kroatische bewaffnete Macht hatte in den Kämpfen mit den Tschetnitzi und Kommunisten ihre Opfer. Ungezählte Patrouillen der kroatischen Landwehr und der Ustascha-Formationen wurden aus dem Hinterhalt über­fallen und massakriert, insbesondere Offiziere der kroatischen Landwehr.

Tausende von Kroaten verlören ihr Leben!

Da die kroatischen Staatsbehörden nicht genug Waffen zur Verfügung hatten, konnten sie in vielen Orten den Überfallenen kroatischen Dörfern nicht rechtzeitig genü­gende Hilfe leisten. Daher wurden viele von ihnen schwer in Mitleidenschaft gezogen. Aus zahlreichen Dörfern kamen unaufhörlich Bitten um Hilfe. In dieser Hinsicht ist ein Schreiben, das der verstorbene Reis ul Ulema Fehim Spaho am 6. Dezember 1941 an Marschall Slavko Kvaternik gerichtet hat, bezeichnend und erschütternd. Dieses Schreiben lautet: »Am 3. Dezember d. J. kamen ungefähr hundertfünfzig muselmanische Flüchtlinge aas den Bezirken Rogatica, Vlasenica und Sarajevo zu mir als ihrem religiösen Oberhaupt, um Hilfe in ihrer verzweifelten Lage zu erbitten. Sie brachten zwei Kameraden mit, die erst unlängst aus dem Bezirk Rogatica, der sich unter der Herrschaft der Tschetnitzi und der Kommunisten befand, flüchten konnten. Sie gaben bei mir folgendes zu Protokoll: Wir lebten fast anderthalb Monate unter der Verwaltung der Tschetnitzi und Kommunisten. Am 24. November d. J. ist es uns gelungen über Goražda, Foča, Nevesinje und Mostar nach Sarajevo zu fliehen. In diesen anderthalb Monaten haben die Tschetnitzi im Bezirk Rogatica einundsiebzig Dörfer in Brand gesteckt (dieselben werden namentlich angeführt), welche in den Gemeinden Boriki, Sokolovići, Zepča, Dub und Tetinjsko liegen. Auch in anderen Gemeinden des Bezirkes Rogatica sind zahlreiche Dörfer verbrannt. Brand­schatzungen, Morde und Plünderungen dauern auch weiter in diesen Gebieten an. Die Ver­brennung der Häuser erfolgte auf folgende Weise, dass die Bevölkerung des Dorfes: Kinder, Frauen und Männer in Häuser eingesperrt, und diese nachher verbrannt wurden. Ausserdem dauert auch anderwärts das massenhafte Morden von Kindern, Frauen und Greisen weiter an. In dem Dorf Kalimanići (Gemeinde Sokolovići) sind auf einmal zwölf Personen, darunter der achtzigjährige Greis Mehaga Hajdarevic geschlachtet worden. Die Morde geschehen auf schrecklichste Weise. Käsen werden abgeschnitten, Augen heraus­genommen, Frauen und Mädchen die Brüste abgeschnitten, schwangeren Frauen die Bäuche aufgeschlitzt usw. In Rogatica wurden im Krankenhaus von den Tschetnitzi drei­hundert Verwundete und Kranke ermordet. Bei der Ermordung der Muselmanen rufen ihnen die Tschetnitzi zu: »Wo sind jetzt die Kroaten und euer Pavelic, ruft jetzt Hitler, damit er euch hilft!« Die Ehre unserer Mütter, Schwestern und Töchter wird nicht geachtet, die kommunistischen Tschetnik-Banden schänden muselmanische Mädchen und Frauen. Ich bitte Sie, Exzellenz, vom ganzen Herzen, Ihr gütiges und edles Herz den armen heidenden zu öffnen und alles zu unternehmen, um sie ehestens zu retten und ihre Dörfer von den kommunistischen Tschetnik-Banden baldmöglichst endgültig zu befreien.«

Trotz diesen überaus zahlreichen Angriffen auf das Leben und das Eigentum der Staatsbürger des Unabhängigen Staates Kroatien und seine bewaffnete Macht, haben die kroatischen Staatsbehörden in diesem ganzen Zeitraum eine ausserordentliche Geduld an den Tag gelegt. Die Aufrürer wurde n mehrere Male aufgeforder,mit den s c h w e r e n Gewalttate und  den aussichtslosen Bestrebungen, einen Teil des kroatischen Staatsgebietes im Zustand allgemeiner Unsicherheit zu hallen, aufzuhören, aber volle acht Monate ohne jeden Wideerhal. Die verbrecherische Propaganda  L o n d o n s  und  Mo s k a u s  hatte  ihre  Erfolge!

 

 

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